Unsere Workshops
WS/A
- Erstellung eines hauseigenen Frage- und Beobachtungsbogens -
Vom Beginn der Kindergartenzeit bis zur Einschulung ist es für ErzieherInnen hilfreich,
oft sogar notwendig, so viele Informationen wie möglich über ihre Schützlinge präsent zu haben:
- um die Eingewöhnungsphase optimal zu gestalten
- um sich auf die Eltern und einen möglicherweise anderen Erziehungsstil besser einstellen zu können
- um das einzelne Kind nicht aus den Augen zu verlieren und individuell fördern zu können
- um die eigene Arbeit besser einschätzen zu lernen
- um ein fundiertes Elterngespräch, besonders in Einschulungsfragen, führen zu können
In Abhängigkeit von den organisatorischen Rahmenbedingungen, die den TeilnehmerInnen in ihrer Einrichtung zur Verfügung stehen, erarbeiten wir praxisgerechte Frage- (Anamnese-) und Beobachtungsbögen. Weiterhin werden Regeln im Zusammenhang mit der
Erhebung erstellt und, nicht zuletzt, kritisch hinterfragt, wo die Grenzen bei der Auswertung im Hinblick auf kindliche ‚Entwicklung' liegen.
WS/B
- Fallreflexionen -
Mit dem Ausfüllen von Beobachtungsbögen ist das Verhalten eines Kindes nicht in allen Fällen erschöpfend beschrieben. Oft ist es sinnvoll die Beobachtungen weiterer KollegInnen
hinzu zu ziehen, sowie das eigene Verhalten und das familiäre und weitere Umfeld des Kindes einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Erst im nächsten Schritt ist eine Interpretation der
Beobachtungen auf dem Hintergrund moderner sozialpsychologischer Theorien
sinnvoll. In diesem Workshop - der sich nach der Einführung von Beobachtungsbögen anbietet- üben wir anhand von Beispielen, die Sie aus Ihrer Praxis mitbringen, die
konsequente Einhaltung dieser Methode und die Unterscheidung von zulässigen und
unzulässigen Interpretationen.
WS/C
- Gestaltung und Formulierung einer Konzeption -
Die wenigsten Kindergärten begnügen sich mit der Herausgabe eines pädagogischen Konzepts. Als Ideal gilt eine Gesamtkonzeption, die von der Geschichte der Einrichtung bis zu den Hinweisen, was das Kind in den Kindergarten mitbringen soll,
alles enthält. Oft wird nicht weiter hinterfragt, wer das Alles tatsächlich lesen wird.
Wir erarbeiten deshalb mit Ihnen eine Konzeption, die alles Wesentliche für Eltern enthält, trotzdem noch gelesen wird und von der Gestaltung her offen ist für Änderungen im Alltag einer Kindertagesstätte
WS/D
- "Kinderträume" sinnvoll gestalten aus Sicht der Psychomotorik -
Kinderräume werden von Erwachsenen geplant, eingerichtet und gestaltet. Die Bedürfnisse der Kinder werden dabei oft nicht berücksichtigt. Für sie gibt es wenige Gestaltungsräume.
Die kindgerechte Gestaltung der Umgebung ist die elementare Voraussetzung für einen
sinn-vollen Lebensraum des Kindes.
Kinder benötigen Räume, in denen sie sich bewegen können und die ihre Sinne ansprechen.
Sie benötigen Spiel-Räume wie z.B. die Bewegungsbaustelle.
In dieser Veranstaltung werden vielfältige praktische Anregungen und Ideen zur Innenraum-
Gestaltung vorgestellt. Dabei stehen kostengünstige Vorschläge, die teils mit wenig handwerklichem Geschick umsetzbar sind, im Vordergrund.
WS/E
- "Bauen statt Hauen" - Die Bewegungsbaustelle im Kindergarten -
Bewegungsbaustellen und Bewegungslandschaften eröffnen Kindern vielfältige Möglichkeiten zum selbständigen Handeln. Kinder lernen ihr Tun zu planen und mit anderen Kindern abzustimmen. Sie haben Raum, ihre Kräfte konstruktiv einzusetzen. Für ErzieherInnen stellen sich oft folgende Fragen: "Wie führe ich kleine Kinder an die Bewegungsbaustelle heran?"
und "Wo liegen Möglichkeiten und Grenzen von Offenheit und Struktur?"
Als Ansatz psychomotorischer Pädagogik bietet die Bewegungsbaustelle vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die Veranstaltung zeigt auf wie im Kindergartenalltag Bewegungsbaustellen geplant und durchgeführt werden können. Die vielfältigen Praxisanregungen für den Gruppenraum und den Bewegungsraum werden selbst(verständlich) erprobt.